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Das liebliche Leiden meines Lebens...

Japp, es hat mich wieder eingeholt. Dieses "super" Gefühl von Leere, Sinnlosigkeit und meinem besten Freund: der Hass. Wobei ich eigentlich dankbar für das Gefühl von Hass wäre - denn eigentlich fühle ich überhaupt nichts.

Es tut sich ein riesiges Loch in meinem Kopf auf, was alles aufsaugt. Jeder kleinste Gedanke, jedes Bild, was in meinem Kopf noch vor Sekunden rumschwamm, verschwindet aufs Ewige. Wo es hin kommt? Das zu wissen liegt nicht in meiner Macht...

Und wieder kreisen die Gedanken um meinen Kopf. "Soll ichs tun? Soll ich mein Leben nehmen, weil es doch sowieso nichts bringt? Nein. Das kann ich nicht tun, das darf nicht sein...Du würdest...Ja. Was würde ich eigentlich? Warum denn eigentlich nicht? Es fällt mir nicht mehr ein..." Ich suche nach dem Sinn und finde ihn nicht, beginne wieder an meiner Existenz zu zweifeln. Was ist Leben? Ist Leben durch die Welt laufen und sich dabei fragen, warum? Warum tue ich das nun? Warum tue ich mir diesen Stress an? Warum liege ich hier nun und starre aus dem Fenster? Warum...? Ich gehe in mein Zimmer und verstehe nicht warum. Ich schaue in den Kühlschrank und schließe ihn wieder. Warum? Warum habe ich das getan? Warum spühre ich nichts?

Ich kann nicht sagen wie ich mich fühle. Mir geht es überhaupt nicht gut, aber geht es mir schlecht? Mir geht es gar nicht. Ich bin nicht. Ich bin eine Hülle ohne Inhalt. Ein zusammengeschrumpelter Luftballon. Wo ist die Puste hin? Wo bin ich? Mein ICH hat sich verabschiedet. Zur Hölle, warum spühre ich nichts mehr? Wer hat mich fort gerissen? Und warum kann ich nicht mitgehen? Warum kann ich nicht genauso wie mein Gefühl ins Nichts verschwinden? Warum muss ich hier verharren und hinvegetieren und mir anfangen in der absoluten Langeweile und Sinnlosigkeit die Haare auszureissen, weil ich durchdrehe?

Dabei ist das Haare ausreissen nur wieder anfang, von der traurigen langen Balade. Körperlicher Schmerz kann einfach so erlösend sein, wenn man sonst nichts mehr fühlt. Es ist wie ein Geschenk, wie die Heilung. Man spührt wieder. Es ist genauso wie, wenn man wochenlang durch die Wüste läuft und an ein dreckiges Wasserloch kommt. Normal wäre man undankbar, würde es nicht annehmen und sich ekeln...Doch im Falle der höchsten Verzweiflung ist man unendlich gerührt und kann seine Euphorie, seinen Wahn nach diesem Glücksgefühl nicht mehr stoppen. Ich verlange von niemandem, dass er es versteht, aber Menschen, die das durchgemacht haben, werden es verstehen...Sie werden dieses Gefühl kennen... Es ist so ein wundervolles Gefühl....

Ich brauche den Schmerz, um zu wissen, dass ich noch da bin. Das ich etwas kann. Verrückt? Nein...nur nicht im Sinne der allgemeinen Norm, nur verabscheut von der Gesellschaft. Nur, weil die Gesellschaft ihre "Regeln" hat, nennt man mich verrückt. Es ist nicht verrückt...Ich habe meine eigene Gesellschaft...Es ist nicht verrückt, sondern nur eine andere Art von Leben.

Wo das mit mir hinführt, weiß ich nicht. Mal wieder. Die Talfahrt beginnt wieder auf unbestimmte Zeit. Höhen und Tiefen werden zu überwinden sein und man weiß nie was hinter dem nächsten Berg kommt... Noch mehr Berge, eine Schlucht, oder doch das sonnige und wonnige Tal? Dies kann ich erst beantworten, wenn es so weit ist...  Man weiß nie wie es weiter geht. Man kann Prognosen stellen, sie sind aber eben nur Prognosen. Meine Prognose sieht erstmal so aus, dass ich den freien Fall mitmache und dann....? Ja dann....

Entweder ich klatsche auf oder mich fängt Superman ab. Das ist es schon. Also Superman, du weißt bescheid...Beeil dich, ich schreibe schon während des Sturzfluuuu.....

 

8.3.07 22:58
 


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